Welcher größere LLK passt

  • Kommt drauf an.

    An sich bringt ein anderer Ladeluftkühler mit einer besseren Kühlleistung keine Mehrleistung sondern eine gleichbleibende Qualität der Kühlung.

    Zb mehrere Gänge hintereinander ist die Kühlleistung besser und somit dann auch die Leistung gleichbleibend.

    Es sei denn man ist an der Durchsatzgrenze vom Kühler und muss zwangsläufig Luftmasse x höher komprimiert da durchdrücken.

    So steigt Laderdrehzahl bei weniger effektiver Luftmasse=

    Differenzdruck steigt.

    Ladeluft Temperstur steigt.

    Das kostet alles Leistung und würde bei einem höheren Durchsatz eine Mehrleistung generieren.

    Durchsatz und Kühlleistung muss also passen und das Volumen sollte nicht größer sein als nötig.

    Aftermarket Kühler sind oft überdimensioniert und von der Effizienz garnichtmal so gut, mehr Durchsatz entsteht dabei zwangsläufig durch die Dimension, Kühlleistung entsteht durch Masse die dann aber wenn die mal heiss geworden ist garnicht mehr richtig runtergekühlt wird, grade wichtig wenn man auf dem Track unterwegs ist.

    Das trifft natürlich nicht auf alle Kühler zu aber auf sehr viele.

    Großes Netz verdeckt zusätzlich auch noch den Wasserkühler und das große Volumen muss auch vom Turbolader gefüllt werden bevor der Überdruck überhaupt bis zum Zylinderkopf ankommt, Reaktionszeit vom Motor nimmt dadurch ab

  • Deinen LLK-Umbau machst Du doch, damit unter gleichen Umfeld- und Ausgangsvoraussetzungen kühlere Luft herauskommt als beim OEM-Kühler, und das eben plug-and-play, ohne das man beim Austausch irgendwas anpassen oder ändern muß, richtig ??


    Kühlere Luft ist doch dichter als warme Luft. Also hat kalte Luft bei gleichem Volumen eine höhere Luftmasse als warme Luft. Dadurch bekommt der Motor mehr Sauerstoff und kann entsprechend mehr Kraftstoff bekommen und hat dann auch mehr Leistung, korrekt ?? Und das ist doch auch der eigentliche Sinn des Ganzen, oder ??

    400px-Air_density_vs_temperature.svg.png

    Ein Darsteller genannt "Koffer" (im Original Suitcase) sagt in der Krimiserie "Jesse Stone" = "Das Wissen ist überall in der Welt, man muß sich nur dafür öffnen." Dies sehe ich auch so !!

  • Ok, danke erstmal für die Erklärung :)

    Gleichbleibende Leistung wäre ja auch nicht verkehrt. Also resümiere ich für mich dass nicht unbedingt (... es kommt drauf an...) eine Mehrleistung dabei rausspringt, es aber durchaus sinnvoll sein kann. Wenn ich es jetzt so betrachte, wäre es doch so, dass dann wenn die Leistung konstant bleibt und nicht abfällt eigentlich eine Mehrleistung (im Bereich in dem sie abfällt) entstehen würde!?

  • Deinen LLK-Umbau machst Du doch, damit unter gleichen Umfeld- und Ausgangsvoraussetzungen kühlere Luft herauskommt als beim OEM-Kühler, und das eben plug-and-play, ohne das man beim Austausch irgendwas anpassen oder ändern muß, richtig ??


    Hast den Text glaube nicht richtig verstanden.

    Kühlere luft auf Zeit.

    Kannst nur die Eingangstemperatur runterkühlen und die ändert sich je nach Druck/Turbo Aussentemperatur ect.

  • Hast den Text glaube nicht richtig verstanden.

    Da hast Du wohl offensichtlich recht; also versuch ich´s nochmal : der größtmöglich erreichbare Abstand zwischen den jeweiligen Eingangs- und Ausgangstemperaturen ist das Bestreben, jetzt richtig ?? Das die Eingangstemperatur (und damit natürlich auch die Ausgangstemp) sehr stark variieren kann, war mir allerdings klar : Aussentemp, Windgeschwindigkeit, Druck (und vllt. auch die Luftmenge ??) vom Turbo ....


    Aber was ich immer noch nicht verstehe, ist "kühlere Luft auf Zeit" ... wenn die Eingangslufttemperatur konstant ist und die Außenbedingungen gleich, was könnte dann die Ausgangstemperatur noch verändern, evtl. die Masse des LLK ??

    Ein Darsteller genannt "Koffer" (im Original Suitcase) sagt in der Krimiserie "Jesse Stone" = "Das Wissen ist überall in der Welt, man muß sich nur dafür öffnen." Dies sehe ich auch so !!

  • Ich kanns aus RS4 und RS3 Zeiten zumindest bestätigen, dass Kühlung auf Zeit bei z.B. XXX schlechter war wie bei der Serie.
    Zwar war kurzzeitig die Ansaugluft kälter bei XXX, aber der LLK wurde dabei so warm, dass die Luft nicht mehr genügend gekühlt wurde.


    100-300 waren die Temperaturen nach 1x so warm, dass man 100-200 direkt minimum ne Sekunde langsamer war.

    Beim TTRS und RS3 sieht man recht deutlich, warum das so ist (hier erwärmt sich nicht nur das Netz, sondern auch der Biegequerträger, der hier ein Teil mit dem LLK ist)

    competition-ladeluftkuehler-kit-audi-ttrs-evo-3-audi-ttrs-8j.jpg.webp

  • Eingangsluft Temperatur ist nicht konstant,und das ist das problem.

    Kühlere luft auf Zeit bedeutet das die Kühlleistung nicht abnimmt bei aufeinander folgender Belastung.

    Ein Anstieg der Temperatur ist unvermeidbar, kommt dann halt drauf an wie schnell die ansteigt und wieder abkühlen kann und wie hoch die Temperatur steigt.

    Als beispiel:

    Leistungsmessung auf dem Prüfstand in einem Gang, Temperatur steigt in dem Gang nur marginal an,würde aber bei aufeinander folgenden Gängen wesentlich höher steigen.

    Mit einem anderen Kühler wäre der Anstieg in einem Gang vergleichbar aber bei den aufeinanderfolgenden Gängen nicht.

    Leistung beide gleich,nur der mit der besseren Kühlleistung hat sein volles Potential auf Zeit.


    Ausgehend jetzt von einem Kühler der nicht viel zu klein wie zb evo serie mit serienlader gemappt .

    Darum ging es ja.

  • Hm, vllt. "reden" wir ein bißchen aneinander vorbei (und falls es nervig werden sollte, kann ich damit auch gerne aufhören) : ich meinte konstant eine lange gleichmäßige Strecke Vollast im höchsten Gang auf der "Piste", der direkte Vergleich zwischem Deinem LLK und dem OEM .. da soll doch der Abstand zwischen Eingangs- und Ausgangstemp bei Deinem Umbau größer sein/werden ... unter MEINEN obigen "Testbedingungen" kann ich dabei keinen Zeitfaktor erkennen ... sonst macht das Ganze für mich irgendwie keinen Sinn :|

    Ein Darsteller genannt "Koffer" (im Original Suitcase) sagt in der Krimiserie "Jesse Stone" = "Das Wissen ist überall in der Welt, man muß sich nur dafür öffnen." Dies sehe ich auch so !!

  • Motorleistung steigt aber nicht sondern die fällt nicht ab wie es der Fall wäre wenn Kühlleistung zu gering.

    Das ist der Punkt worauf ich hinaus wollte

    War/ist dann die Kühlleistung des OEM zu gering, bzw. konkreter ab wann, ab welchen Bedingungen/Parametern ist die Kühlleistung des OEM zu gering ?? Kann man das mit irgendwelchen Angaben festmachen, wie z.B. Ladedruck, Luftliefermenge des Laders, PS, oder oder ... das man Temperaturdifferenz- und Druckverlustmessungen machen könnte, wär mir schon klar ... aber sicher nur im Einzelfall und nicht für Hinz und Kunz .. irgendwelche Erfahrungsgrößen sollte es doch geben

    Ein Darsteller genannt "Koffer" (im Original Suitcase) sagt in der Krimiserie "Jesse Stone" = "Das Wissen ist überall in der Welt, man muß sich nur dafür öffnen." Dies sehe ich auch so !!

  • Schade, .... daß Du keine sog. "Leitplanken" nennen kannst ;(

    Ein Darsteller genannt "Koffer" (im Original Suitcase) sagt in der Krimiserie "Jesse Stone" = "Das Wissen ist überall in der Welt, man muß sich nur dafür öffnen." Dies sehe ich auch so !!